#1 Rumcola und Gefühle #1 - eine Kolumne über die Freundschaft: Warum sind wir erst früh am Morgen in der Lage, uns mal zu sagen, dass wir froh sind uns zu haben?

Sonntag, 17. September 2017


Ich habe mir diese Frage aus einem Songtext ausgeborgt (Danke!), weil ich sie mir schon sehr lange und gründlich immer und immer wieder stelle. Die lapidare "Weil Betrunkene immer die Wahrheit sagen"-Floskel kommt mir doch sehr windschief vor und als Grundlage für echte Gefühle mehr als wackelig. Was sind zwischenmenschliche Beziehungen Wert, die nur funktionieren, wenn man sich ausschließlich angesüppelt zu später Stunde sagen kann, das einem das Gegenüber nicht völlig egal ist? Sind es die gebündelten Unsicherheiten auf beiden Seiten? Die Angst vor Ablehnung? Bringt man einfach nicht den Mut auf, es offen auszusprechen, weil man nichts jinxen will?

War nicht der sonnigste Sommer, doch alles gut wie es ist!

Donnerstag, 14. September 2017


Ich trinke immer den letzten Rumcola der Saison. In diesem Jahr wollte es mir Jemand verbieten.
Doch ich lasse mir nichts verbieten (Bloomy Castle 1987) 
Manchmal muss man sich verabschieden. Von falschen Menschen. Von schlechten Gewohnheiten. Von Illusionen. Von Erwartungen. Und vom Sommer. Von einem Sommer, der so großartig hätte werden sollen. Von einem Sommer, der auf seine eigene Art großartig war. Und doch ganz anders.

NEW! Rumcola und Gefühle - Eine Kolumne über die Freundschaft NEW! Prolog: Wie viel Vergangenheit verträgt die Gegenwart?

Dienstag, 29. August 2017

Vor ein paar Monaten habe ich darüber geschrieben, wie es sich anfühlt ein Dudemädchen zu sein und mich sehr über Kommentare und Nachrichten gefreut - Offenbar bin ich damit ja nicht der einsamste Mensch auf der Welt. Immer wieder fand das Thema in diesem Sommer den Weg in die Gespräche (Und das nicht ausschließlich nur, weil ich pausenlos Seth Cohen-mäßig über mich selbst quatsche). Viel mehr ging es immer wieder um Freundschaft. Wann ist man mit Jemandem wirklich befreundet? Wie funktioniert Freundschaft? Welche Freunde hatten wir früher? Wieso ist man mit Jemandem nicht mehr befreundet? Fri-Fra-Freunde.. Und jetzt sitze ich hier und schreibe meine allererste Kolumne zum Thema. Denn wenn man Kolumnen über Essen, Musik, Liebe, Sex oder seine Kinder schreiben kann, wieso dann nicht auch darüber? 

Sonntags Lieber Liegenbleiben #3: Geschenkter Gaul - Hottehü.

Sonntag, 20. August 2017



Schwimm' für den Duft in der Luft nach dem Sommerregen. Schwimm' für die Farben am Himmel am Morgen danach. Schwimm' für die Menschen, die dich lieben werden. Schwimm' für die Songs, die noch geschrieben werden. Schwimm' für das Flutlicht, die Aussicht, den Rausch in der Nacht. (Markus Wiebusch) 

Sonntags Lieber Liegenbleiben #2: Ostenosten und Mischemische

Montag, 7. August 2017


Es ist nicht erstrebenswert. Es tut weh. Es ist unnötig. Aber manchmal muss man sonntags mit dem Gefühl aus immer noch leicht angesüppelt und Wie nochmal gestern Nacht? aufwachen.
Liebes Tagesbuch, dieses Wochenende war schönschönschön und geht mit besten Grüßen in das Rennen um das Wochenende des Jahres 2017.

Sonntags Lieber Liegenbleiben #1: Erntezeit und Happy Baby!

Sonntag, 23. Juli 2017



Es ist ein klassisches Sonntags-Phänomen: Das Wochenende liegt fast hinter einem. Vielleicht hat man es entspannt angehen lassen, vielleicht war man unterwegs. Irgendwo zwischen "die Nacht zum Tag machen" und der 17. Episode New Girl in Folge auf Netflix liegt sicher die Wahrheit. Egal, wie das Wochenende abgelaufen ist, eins ist zumeist sicher: Sonntags bleibt man lieber liegen, schimmelt ein bisschen auf der Couch und gönnt sich leckeres Essen, bevor es dann in die neue Woche geht. Meine neue Serie Sonntags Liebe Liegenbleiben erzählt als Recap die Geschichten jener Wochenenden, vom Freitagabend-Partyplan bis zum variablen Erwachen am Sonntagmorgen.